Amalfiküste

Von Neapel nach Salerno ging es immer in 2-Tagesetappen zu Fuss, mit Bus oder als erstes mit der S-Bahn Circumvesuviana

- nach Ercolano. Bis 79 v.C. kleine  Stadt am Meer mit vielen Ferienresidenzen, wurde von 16 Metern Lava und Schlamm begraben, darum erst spät zufällig entdeckt. 2/3 der römischen Stadt liegt noch unter der heutigen Stadt. Die Ausgrabungen zeigen ein plastisches Bild des damaligen Lebens und der Architektur.
In einer aussichtsreichen geführten Wanderung über den Kraterrand des Monte Somma, des ehemaligen Vulkans vor 79, erfuhren wir viel über den Vulkan, die Mineralien und die Vegetation. Unsere Unterkunft: Bei einer gastfreundlichen herzlichen Familie in einer Villa am Rand des ehemaligen Jagdreviers der Könige – ein Genuss.
Weiter nach Sorrento und rund um die Punta Campanella, fantastische Ausblicke auf Capri, von der Napoliküste an die Amalfiküste nach Nerano, wo wir noch badeten!
Abwechslungsreich auf und ab mit viel Aussicht der Küste entlang bis Positano. Der freie Tag wurde genutzt für einen Ausflug nach Capri oder eine Wanderung.

Nach dem berühmten göttlichen sentiero degli dei schafften wir es grad zum Mittagsessen  vor dem einzigen grossen Regen.
In Amalfi wanderten wir, nach Aufstieg über Hunderte von Treppenstufen, durchs Tal der Mühlen, wo die Wasserkraft noch bis ins letzte Jahrhundert zur Herstellung von schönem Amalfi Papier genutzt wurde, heute gibt es noch eine kleine Produktion.

Nach Ravello, über der Küste gelegen, bekannt für klassische Musikfestspiele, fuhren wir nach Cetara, einem kleinen wenig touristischen Ort.
Letzte Etappe war Salerno, wo bei unserer Ankunft die berühmte Weihnachts-Beleuchtung anging! Die Jugendherberge mitten in der schönen Altstadt in einem ehemaligen Kloster war unsere letzte besondere Unterkunft.

Kommentar einer Teilnehmerin :
„Diese Gegend war ja neu für mich und hat mir sehr gut gefallen. Die Wanderungen oberhalb der Felsenküste mit Ausblick aufs Meer sind schon einmalig. Die Dörfer und Städtchen im Hinterland und am Meer haben alle ihren besonderen Reiz und bieten eine gute Abwechslung. Wir haben viel gesehen, landschaftlich und kulturell und dabei auch die italienische Küche genossen.“


Darum werde ich im 2018 oder 2019 sicher wieder eine Amalfireise anbieten!
Béa Di Concilio