Bergtour Martinsmadhütte – Flims

 7./8. Sept. 2014

Unter der Leitung von Regula Scherotzki. Ausser ihrem Mann Göpf kamen noch mit; Agi Nussbaumer, Sandra Buechi als Gast und Marianne Widmer.

Per Zug+ Postauto nach Elm, danach mit dem Seilbähnli zur Tschingelenalp, gerieten wir in die herrliche Glarner Bergwelt. Im Sonnenschein wanderten wir zum Firstboden wo wir Mittagsrast hielten. Vor uns der Ziegerschlitz mal umgekehrt. Alle genossen wir das milde Spätsommerwetter. Den Grat empor zum Mittagshorn ( 2415m) war es teils anspruchsvoll und eher feucht, aber wir waren erstaunlich schnell oben. Gemütliche Rast, dann kam beim Abstieg im Steilhang bald die Martinsmadhütte in Sicht. Gut gelaunt mischten wir uns dort unter die wenigen Gäste und genossen den Sonntagnachmittag im Sonnenschein. Sogar ein wilder Schotte war da, mit der Absicht in 12 Tagen von Sargans, der Via Alpina entlang, nach Lausanne zu spurten. Ein feines Nachtessen erfreute die wenigen Gäste. Die Vollmondnacht war prächtig und mild.

Am Montagmorgen starteten wir mit Bewölkung, mussten kurz die Regenkleider anziehen, aber welch Glück; es lockerte bald auf. So konnten wir die schwierigste Passage ohne Eis und Regenkleider überwinden. Als Zuschauer hatten wir einige Gämsen, eine Mutter mit 2 Jungen kletterte munter Richtung Gipfel. Nun klarte es ganz auf, im Norden konnte Agi sogar ihr Nachbarshaus, Kloster Berg Sion ausmachen. Mit viel Sonne kamen wir auf den Ofen (2873m). Eine Schar Schneehüner flatterte übers Schneefeld davon. Die Tschingelhörner waren zum Greifen nahe und eine Rundsicht, zum Geniessen. Ein Adler umkreiste das Laaxerstöckli. Weiter unten auf Flimsergebiet eine grosse Herde Gämsen, die sich nicht stören liessen. Der Abstieg zur Segneshütte mit Mittagsrast war spannend, auch hier war die Glarner Überschiebung sichtbar. Bald waren wir wieder auf Alpweiden und hier wuselte es von Murmelis.- Kurzer Kaffehalt, dann, als die Wolken wieder dichter wurden machten wir uns auf Richtung Alp Foppa. Die letzten Meter im Regenschauer, danach die Talfahrt im Sesselbähnli und schon waren wir wieder in der Zivilisation. Mit dem Postauto nach Chur bei Sonne und blauem Himmel freuten wir uns umso mehr, dass wir die herrliche Tour erleben konnten.Wir danken Regula für die kundige Führung und die Kameradschaft.

Marianne Widmer